Kurz-Chronik

1956:
Am 20. April findet die Gründungsversammlung der TA im VfL Sindelfingen mit insgesamt 35 Personen statt. Zum Vorsitzenden wird Ludwig Vollbrecht gewählt. Nur 2 Monate später werden die ersten 4 Tennisplätze feierlich eingeweiht. Die Mitgliedesbeiträge von damals klingen nach heutigen Maßstäben lächerlich. So zahlte ein aktives Mitglied 25 Mark, Ehegatten 20 Mark, Schüler 16 mark und passive Mitglieder 10 Mark

1957:
Karl Stingel - auch genannt Lucky Strike - wird der 1. Trainer der Tennisabteilung

1958:
Nachdem sich die Mitglieder bislang in einem transportablen Kassenhäuschen mit 2 qm umziehen mussten, entsteht das erste Umkleidehaus. Die Mitgliederzahl ist in der Zwischenzeit auf 240 angewachsen. Mit Betonplatten in der Größe 50 mal 50 cm werden 2 weitere Tennisplätze gebaut. Es sind dies die ersten 2 Hartplätze in Deutschland. Zum ersten Mal wird mit der Partnerstadt Corbeil Essonnes ein Freundschaftsturnier ausgetragen.

1959:
Am 29. August wird das Clubhaus in einem Festakt seiner Bestimmung übergeben.

1964:
In der Zwischenzeit verfügt die TA über 6 Sand- und 2 Hartplätze. Diese werden allerdings im Laufe des Jahres ebenfalls in Sandplätze umgewandelt.

1967:
Auf dem heutigen Platz 6 wird eine aufblasbare Halle errichtet. Gleich im 1. Winter erfährt diese eine sensationelle Auslastung von 98 %.

1968:
Die für damalige Verhältnisse magische Grenze von 500 Mitgliedern wird überschritten.

1969:
Mit der Vorrund im Länderpokal findet die erste größere Sportveranstaltung in Sindelfingen statt. Daran nehmen die Landesverbände Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen und Baden teil.

1970:
Baubeginn für die Erweiterung des Clubhauses.

1972:
Erstmals finden in Sindelfingen die Württembergischen Meisterschaften der Aktiven statt.

1973:
Der Böbelfinger Cup wird ins Leben gerufen. Dieser soll dazu dienen, das freundschaftliche Miteinander der Tennisabteilungen von Böblingen und Sindelfingen, sowie das der eingemeindeten Ortschaften zu pflegen.

1974:
Am 26. April wird der Beschluss zum Bau einer Vierfeld-Halle gefasst. Diese wird am 28. Oktober in Betrieb genommen.

1975:
Insgesamt 12 Mannschaften nehmen am Spielbetrieb teil. Mit den Herren und Seniorinnen schaffen 2 Teams den Sprung in die Oberliga.

1976:
Das erste Club-Magazin "sifi tennis" erscheint.

1977:
Die besten Jugendlichen aus ganz Württemberg treffen sich zu ihren Verbandsmeisterschaften in Sindelfingen. Die Senioren-Mannschaft wird Württembergischer Vizemeister.

1979:
Das nächste Großereignis: Sindelfingen ist Schauplatz der Württembergischen Senioren-Meisterschaften.

1980:
Das Herren-Team steigt in die Oberliga auf.

1981:
Zehn weitere Freiplätze werden gebaut. Außerdem wird eine zweite Halle mit weiteren 4 Courts errichtet. Damit ist in Sindelfingen eine der größten Tennisanlagen in ganz Württemberg entstanden. Die TA feiert Jubiläum. 25 Jahre nach der Gründung gehören ihr 1200 Mitglieder an.

1984:
Ein schweres Unwetter zerstört am 21. Juni die Plätze 11 bis 20.

1985:
Boris Becker gibt im Sindelfinger Glaspalast sein Debüt in der deutschen Davis-Cup Mannschaft. Bei der Partie gegen Spanien ist die TA an der Organisation beteiligt. Mit dem Breuninger Schüler-Turnier findet einmalig eines der größten Jugendturniere in Sindelfingen statt.

1986:
Die Herren-Mannschaft schafft zum 30-jährigen Bestehen der TA den Sprung in die Regionalliga. Lothar Späth, der damalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg, tritt bei einem Schaukampf in der Sindelfinger Tennishalle an.

1987:
Die Tribüne am Court 1 mit Platz für 300 Zuschauer wird errichtet - damals noch doppelt so groß wie heute.

1988:
Das Masters des warsteiner Winter-Circuit findet zum 2. Mal in Folge in Sindelfingen statt.

1990:
Planungen für den Um- bzw. Neubau des Clubhauses beginnen.

1991:
Der Förderverein für Kinder- und Jugendarbeit wird gegründet.

1992:
Mit 1400 Mitgliedern wird der absolute Höchststand in der Geschichte der Tennisabteilung erreicht. Es erfolgt die Kreditbewilligung durch die Delegierten-Versammlung des VfL Sindelfingen für die Baumaßnahmen am Clubhaus und in der Halle. Insgesamt beläuft sich das Volumen auf 2,76 Millionen DM. Die Sindelfinger Stadtmeisterschaften bringen insgesamt 10.000 DM an Spendengeldern in die Kasse von "Nachbarn in Not".

1993:
Der Pavillon wird eingeweiht und die TA erhält eine neue Satzung.

1994:
Das Clubhaus wird nochmals erweitert, diese Mal um die Terasse mitsamt Tribüne. Die Deutschen Meisterschaften im Rollstuhltennis werden nach Sindelfingen vergeben.

1997:
Die Aufnahmegebühr wird auf den symbolischen Betrag von 1,- DM reduziert. Die 1. Ausgabe der Club Hot-Line erscheint. Die Damen 40 steigen in die Regionalliga, die höchste Spielklasse in Deutschland, auf.

1999:
Der kometenhafte Aufstieg der Damen-Mannschaft beginnt mit dem Sprung in die Oberliga.

2000:
Unter www.tasifi.de ist die Tennisabteilung jetzt auch online.

2001:
Die Damen steigen in die Württemberg Liga auf.

2002:
Das Damen-Team wird Württembergischer Meister und steigt in die 2. Bundeliga auf. Der bislang größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Außerdem werden die Damen erster Württembergischer Meister in der Halle.

2003:
Ein Club-Magazin wird wieder ins Leben gerufen und erscheint mit seiner 1. Ausgabe zu Saisonbeginn.

2004:
Die SG Stern trägt ihren Deutschlandpokal auf der Anlage der TA aus. Knapp 100 Teilnehmer aus allen Teilen der Republik sind dabei am Start.

2006:
Die TA im VfL Sindelfingen feiert ihr 50-jähriges Vereinsjubiläum.